
Die Entfernung von CO₂ und H₂O aus Gasströmen ist ein wichtiger Schritt in vielen industriellen Prozessen, etwa der Gasaufbereitung, der chemischen Produktion oder beim Schutz empfindlicher Anlagen. Ziel ist die Vermeidung von Korrosion, Eis- und Hydratbildung sowie Betriebsstörungen bei gleichzeitiger Sicherstellung stabiler Prozessbedingungen.
Die Trennung erfolgt überwiegend durch Adsorption: CO₂ und Wasserdampf werden selektiv an porösen Feststoffen gebunden und anschließend durch Druck- oder Temperaturwechsel regeneriert. Für die kombinierte Entfernung von CO₂ und H₂O kommen insbesondere Zeolithe und Silicagel (Kieselgel) zum Einsatz. Zeolithe zeichnen sich durch hohe Kapazität und Selektivität aus, insbesondere bei niedrigen Restfeuchten und CO₂-Gehalten, während Silicagel für die gezielte Feuchtigkeitsentfernung genutzt wird.