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Schwefelsäureherstellung

Die Schwefelsäureherstellung erfolgt überwiegend nach dem Kontaktverfahren, einem bewährten industriellen Prozess. Zunächst wird Schwefeldioxid (SO₂) gewonnen, meist durch die Verbrennung von Schwefel oder die thermische Zersetzung schwefelhaltiger Nebenprodukte. Anschließend erfolgt die Oxidation von Schwefeldioxid zu Schwefeltrioxid (SO₃) in Gegenwart eines platin- oder vanadiumbasierten Katalysators bei erhöhter Temperatur.

Um eine hohe Ausbeute zu erzielen, wird die Reaktion mehrstufig mit präziser Temperaturkontrolle durchgeführt. Moderne Washcoat-Katalysatoren, wie sie von P&P Industries entwickelt wurden, steigern dabei die Effizienz und Zuverlässigkeit der Umwandlung.

Das entstehende SO₃ wird nicht direkt mit Wasser umgesetzt, da dies feinen Schwefelsäurenebel erzeugen würde. Stattdessen wird es in konzentrierter Schwefelsäure absorbiert, wodurch Oleum (rauchende Schwefelsäure) entsteht. Durch Verdünnung mit Wasser erhält man schließlich die gewünschte Schwefelsäurekonzentration.

Zur Nachhaltigkeit des Verfahrens trägt die Regeneration bei: Verbrauchte Schwefelsäure wird thermisch zersetzt, wobei SO₂ zurückgewonnen und erneut in den Prozess eingespeist wird. So entsteht ein geschlossener Kreislauf, der Ressourcen schont und Emissionen reduziert.