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Sekundärreformierung

Zur Herstellung von Wasserstoff für die Ammoniaksynthese nach dem Haber-Bosch-Verfahren wird nach der primären Reformierung von Kohlenwasserstoffen, beispielsweise Erdgas, zu Synthesegas eine Sekundärreformierung mit Luft nachgeschaltet. In der Primärreformierung kommt der Dampfreformierkatalysator ReforMax® 330 zum Einsatz, der eine effiziente Umwandlung des Kohlenwasserstoff-Feeds zu wasserstoffreichem Synthesegas ermöglicht.

In der anschließenden Sekundärreformierung wird Luft zugeführt, um die für die Ammoniaksynthese erforderliche Stickstoffkomponente bereitzustellen. Der enthaltene Sauerstoff reagiert vollständig mit nicht umgesetztem Erdgas, Restdampf und bereits gebildetem Synthesegas über geeignete Reformierkatalysatoren, beispielsweise ReforMax® 410, zu stickstoffhaltigem Synthesegas.

Das erzeugte Synthesegas wird anschließend einer Kohlenmonoxid-Konvertierung durch einen Hochtemperatur- und Niedrigtemperatur-Shift (HTS und LTS) unterzogen. Nachfolgend erfolgen die Abscheidung von Wasser (H₂O) und Kohlendioxid (CO₂) sowie eine Methanisierung zur Entfernung verbleibender CO-Restgehalte im H₂–N₂-Feedgas der Ammoniaksynthese.

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